Bindeanleitungen
Die Knoten
- Kreuzknoten
- verstellbarer Knoten
Auf dem Rücken
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Die Rucksack-Trage eignet sich von der allerersten Säuglingszeit bis hin zum Ende der Tragezeit. Ihr großer Vorteil ist, dass der Träger die Hände und Arme wirklich frei hat und sich zum Beispiel bücken kann, ohne das Kind mit dem Arm zusätzlich zu stützen. Das Neugeborene wird im Tuch meist schlafen, das Kleinkind kann über die Schulter hinweg den Erwachsenen bei seiner Tätigkeit beobachten und "Perspektive teilen". Somit ist die Rucksack-Trage die ideale Trageweise für die Hausarbeit. Sie ist außerdem sehr bequem für längere Tragestrecken.
Tuchlänge: mittellang
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Da beim Kreuzrucksack die Tuchbahn vom Rücken aus unter der Achsel entlang und dann erst über die Schulter geführt wird, sitzt das Kind hier tiefer als bei der einfachen Rucksack-Trage. So können erst große Kinder über die Schultern schauen, um den Erwachsenen bei seinen Tätigkeiten zu beobachten. Durch die Tuchbahnen, die über dem Rücken des Kindes gekreuzt und aufgefächert werden, bleibt das Kind auch sicher im Tuch, wenn es den Rücken durchbiegt und die Beine streckt. Bei ganz kleinen Kindern kann durch diese Tuchbahnen noch der Kopf gestützt werden.
Tuchlänge: lang
Auf der Hüfte
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Die einfache Hüfttrage ist besonders für kurze Strecken (z.B. vom Auto ins Haus) und wenn es schnell gehen soll geeignet. Manche tragen zu diesem Zweck ein fertig gebundenes kurzes Tuch bei sich oder haben es z.B. im Auto liegen, so dass es nur noch übergeworfen und das Kind hineingesetzt werden muss.
Tuchlänge: kurz
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Die Hüftkreuztrage wird - genau wie die einfache Hüfttrage - fertig gebunden, bevor das Kind hineingesetzt wird. Das hat den Vorteil, dass das Kind ohne Bindeprozedur aus- und einsteigen kann. Wer kein kurzes Tuch besitzt, hat außerdem den Vorteil, dass mehr von der Tuchlänge ausgenutzt wird.
Tuchlänge: mittellang
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Die Känguruh-Hüfttrage ist für den Träger die bequemste Hüfttrageweise, hat allerdings den Nachteil, dass man das Tuch komplett lösen muss, um das Kind herauszunehmen. Andererseits kann, da das Tuch erst mit Kind darin richtig festgezogen wird, der Sitz besser angepasst werden als bei den anderen beiden Hüfttrageweisen. Das Kind hat in jedem Fall mehr Halt als im einfachen Hüftsitz. Diese Käguruh-Hüfttrage ist geeignet für Kinder ab ca. 4 Monaten.
Tuchlänge: mittellang oder (besser) lang
Vor dem Bauch
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Die Wiege eignet sich nur für die ersten Tage oder Wochen. Das Kind liegt dabei vor dem Bauch. Die vorteilhafte Beinhaltung zur Vorbeugung der Hüftdysplasie ist hier nicht gegeben.
Tuchlänge: kurz
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Die einfache Kreuztrage wird fertig gebunden, bevor das Kind in das Tuch hineingesetzt wird, d.h. auch hier kann das Kind herausgenommen werden, ohne dass das Tuch gelöst werden muss. Bei schwereren Kindern drückt schon mal die Schlinge im Rücken des Trägers. Geeignet eher für Spaziergänge als für die Hausarbeit, da beim Bücken die Schlinge im Rücken nach und nach hoch rutscht.
Tuchlänge: mittellang
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In der Wickelkreuztrage ist das Baby durch die drei Tuchbahnen über seinem Rücken sehr gut gestützt. Diese Trageweise ist auch für Trage-Anfänger recht einfach zu binden und kann so schon von Geburt an gut genutzt werden. Um das Kind herauszunehmen, muss das Tuch allerdings ganz gelöst werden.
Tuchlänge: lang
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Die doppelte Kreuztrage ist durch die Tuchbahn, die quer über den Rücken geht, für den Träger sehr bequem. Das Kind sitzt darin wie in der einfachen Kreuztrage. Es kann herausgenommen werden, ohne dass das Tuch geöffnet werden muss.
Tuchlänge: lang
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Die Känguruh-Trage so fest zu binden, dass das Kind optimal darin sitzt, erfordert einige Übung. Gelingt das aber, ist sie eine recht bequeme Trageweise für Träger und Kind.
Tuchlänge: mittellang
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